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Rocoto from outer Space

Meine Chili-Ernte in diesem Jahr lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Katastrophe. Dieses Jahr lief irgendwie alles schief und ich hatte so gut wie keine Ernte (Details kommen noch). Zum Glück hat sich meine Vorliebe für Chilis mit der Zeit rumgesprochen und mein Kollege André hat mich netterweise mit selbstgezüchteten Chilis versorgt. Im Gegensatz zum Aufwand, den André betreibt, wirken meine Zuchtversuche ziemlich mickrig und umso mehr habe ich mich über eine große Lieferung aus seiner Ernte gefreut.

André betreibt die Chilizucht in seinem 10 Quadratmeter Gewächshaus schon fast professionell mit ausgefuchsten Düngeplänen und Ertragsstatistiken pro Pflanze. Mit ordentlicher Ausstattung lassen sich natürlich auch tolle Ergebnisse erzielen, und er konnte mehrfach Chilis unter den Kollegen verteilen.  Für mich hatter er eine große Ladung Habanero, Chocolate Habanero und Caribbean Red zusammengestellt. Star der Lieferung war aber eine massive Rocoto-Chili mit 101 Gramm Gewicht!

Solch einen Brummer kann man natürlich nicht einfach zu Hotsauce verarbeiten, die Schote musste irgendwie am Stück gefuttert werden. Ich habe mich für die scharfe Variante einer gefüllten Paprika entschieden und somit ist die Rocoto zuerst mit einer Füllung aus Bratwurstbrät in den Backofen gewandert und wurde am Ende noch mit einer Käsehaube überbacken. Geschmacklich war die Schote klasse, leider ließ das Brennen etwas zu Wünschen übrig. Ein Schuss Hot Mamas No. 14 verschafft aber schnell Abhilfe und ich hatte ein tolles Abendessen.

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