Blue Smoke, New York City
Ort
Wer den Weg ins Restaurant gefunden hat (und nicht im dazugehörigen Jazz-Club im Keller gelandet ist), den erwartet zunächst der Blick auf eine gewaltige Theke. Hier kann man gut den ein oder anderen Coktail zu sich nehmen während man darauf wartet, dass der reservierte Tisch frei wird. Nach einer Lynchburg Lemonade ging es dann hoch aufs Zwischengeschoss mit Blick auf die Theke:
Nach einem langen Studium der Karte wurde bestellt und ungeduldig aufs Essen gewartet. Die Vorspeise kam allerdings ziemlich flott und wir konnten den ersten Hunger stillen: Chipotle Chicken Wings mit Blue Cheese Dip.
Direkt im Anschluss kam auch schon das Hauptgericht. Die Dame wählte ein eher normales Gericht: Apple-Smoked Chicken. Erstaunlich war hier die knusprige Haut bei gleichzeitigem Rauchgeschmack.
Doch was war auf dem anderen Teller? Ladies and Gentlemen: the signature dish! Wer sich auf Grund der Auswahl nicht so recht entscheiden kann bestellt einfach die Rhapsody in 'Cue. Eine nette Auswahl von (fast) allem. Man beachte die Unmengen an Beilagen: zwei Scheiben saure Gurken. Zum Glück wollte ich auch noch das Cornbread probieren und hatte somit auch noch was anderes nebem dem Fleisch zu essen. Von Links nach rechts: Apple-Smoked Chicken, Pulled Pork, Sausage Link und Kansas-City Style Spareribs.
Ach ja, da war auch noch ein netter Zeitungsartikel auf dem Klo eingerahmt. Der Autor meinte die Rhapsody in 'Cue könnte man alleine fast gar nicht essen und sollte sie mit mehreren Leuten teilen. Man kann sie aber auch einfach alleine verschlingen....
Ach ja, da NY ein etwas anderes Pflaster als ein Kaff in Texas ist, gibt es einige Unterschiede zu anderen Barbecue Restaurants: Die Karte hat nicht nur die klassische Gerichte wie Rippchen und Brisket zu bieten, sondern enthält auch Steaks und Unmengen an Vorspeisen und Desserts. Weiterhin findet man hier keine Pappschachteln oder in Wachspapier eingeschlagene Sandwiches aus denen die Sauce tropft. Bei Blue Smoke landen die Knochen in einem extra Metall-Eimer und die Saucen-Finger werden an einer dicken Stoffserviette abgewischt.
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